Wussten Sie, dass Weißensee ein Viertel beherbergt, in dem zwischen 1920 und 1992 köstliche Schokoladen und andere Süßwaren produziert wurden? Baumbehang, Lollibälle, Schokoladenherzen mit Kremfüllung, Startbonbon für die INTERFLUG, Pralinen und vieles mehr.

Wussten Sie, dass eins der ältesten Gaswerke Berlins in der Gustav-Adolf-Straße beherbergt ist und die beliebte Berliner Bockwurst lange Zeit aus Weißensee stammte?

Heute liegt an vieles nur noch ein Hauch der Erinnerung in der Luft.

Berlin-Weißensee-Wilhelm-Wagenfeld-Straße-Foto: Uta Popkes
Berlin-Weißensee-Spazieren-Kunsthochschule-Foto Uta Popkes

Das Gebiet zwischen Hamburger Platz, der Gustav-Adolf-Straße und dem Steinberg, das sich in den 20-iger Jahren auf dem Boden ehemaliger Kleingärten und Ackerflächen entwickelte, hat sich gewandelt.

Die Kunsthochschule, Gewerbetreibende, Nachbarschaftsprojekte und Anwohner:innen vieler Nationen prägen heute diese etwas unbeachtete Region in Weißensee.

Wir möchten Sie einladen, miteinander spazieren zu gehen, um Altbekanntes und interessantes Neues zu entdecken und sich darüber auszutauschen.

Berlin-Weißensee-Spazieren- Kantine Wigandstaler Straße-Foto Uta Popkes

Der Spaziergang beginnt am Hamburger Platz, direkt bei den „Rollerkindern“ (1975) von Stephan Horota.

Nachdem wir etwas über die Entstehungsgeschichte des Viertels erfahren haben, wandern wir zur Kunsthochschule, wo wir einen fachkundigen Einblick in diese berühmte Lern- und Lehrstätte nehmen können.

Weiter schlängeln wir uns durch die Baustellen im GEZ Viertel und kommen über derzeitige Entwicklungen wie über vergangene Industrie ins Gespräch. Wir erkunden eine Wohnanlage aus den 20-iger Jahren und beenden den Spaziergang mit Punsch und Imbiss im Nachbarschaftsprojekt BENN.

Familien sind sehr herzlich willkommen. Für die Kinder im Schulalter haben wir ein unkompliziertes, den Spaziergang begleitendes Spiel vorbereitet, was Lust auf das Entdecken des Viertels macht.

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