Weißensee erzählt seine Geschichten
Weissensee Seebrücke 1915
Weissensee Innenansicht Maschinenraum 1905
Schloss Weissensee
Weissensee Kirche Falkenberger Straße
Weissensee - 1930 Die Pächter und das Cafe
Weissensee Brechthaus
Schloss Weissensee und Badeanstalt Postkarte 1909

Weißensee –
eine askanische
Gründung

Weißensee – im Nordosten Berlins gelegen, ist mit seinen Parks und Seen eine grüne Oase am Rande der Großstadt – so heißt es in vielen Publikationen über Weißensee – es stimmt.

Fragen Zugereiste oder Besucher die Einheimischen – wo ist es am Schönsten in Weißensee- schickt man sie in den Park am Weißen See. Hier beginnt zugleich auch die Geschichte des Ortes.

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Am Weißen See beginnt auch die Besiedlung. Am See siedelte zuerst der Stamm der Semnonen, dann kamen die Slawen und nach ihnen deutsche Kolonisten. Es entstand ein kleines märkische Dorf von 500 m Länge rechts und links der Dorfstraße, bebaut mit einer Kirche und Gehöften.

Von 1242-1486 war Weißensee ein markgräfliches Dorf ohne Rittergut. Dann kamen die Blankenfeldes von kurfürstlichen Gnaden und gründeten den Rittersitz, danach wechselten häufig die Eigentümer, und die Fläche des Gutes vergrößerte sich (Bauernlegen), so dass nach Gierts, dem Weißenseer Chronisten, von einstmals·28 Landbesitzern im Jahr 1872 nur noch 3 Bauern und 6 Kossäten übriggeblieben waren.

Berlin Weissensee Weisser See Boot - © Weissenseer-Heimatfreunde-e.V..jpg